Hier ist was los!!!

Was?
Du liest hier jede Menge Berichte der Jungen Generation aus dem Jahr 2020 – da sage nochmal jemand, wir hätten letztes Jahr nichts erlebt…

KiSte

Aus bestimmten Gründen, die ihr alle kennt, mussten wir kreativ werden und auf anderem Wege Kontakt halten: Wir schrieben Postkarten, schickten Bastelarbeiten und kleine Geschenke den Kindern nach Hause und wo es möglich war, wurden auch Besuche gemacht. Gegen Ende des Jahres konnten wir uns tatsächlich auch wieder SEHEN, bei unserer allerersten Kiste-Stunde über das Programm „Zoom“ und beim gemeinsam mit dem KiGo veranstalteten Weihnachtsgottesdienst.

Wichtig war uns das ganze Jahr über, uns gegenseitig nicht aus den Augen zu verlieren und mit den Kindern befreundet zu bleiben, zu hören wie es ihnen ergeht und ihnen immer wieder eine kleine Freude bereiten zu können, gerade in Ferien- und Lockdown Zeiten.

Wir als KiSte-Team sind unserem großen Gott unglaublich dankbar, dass er uns als Team gerade in diesen besonderen Zeiten immer zur Seite steht und für die vielen Möglichkeiten, die er uns gibt, am Leben der Kinder teilzuhaben und ihnen Freude zu schenken. Wir sind ihm dankbar für jede Idee, für die Motivation und Kreativität in unserem Team. Vor allem aber sind wir ihm dankbar für die vielen Kinder, die wir erreichen dürfen, auch in diesem Jahr sind wieder neue dazugekommen. Wir sind dankbar, dass wir uns nicht aus den Augen verloren haben. Und wir sind auch dankbar für alle Eltern, die ermöglichen und ermutigen, dass ihre Kinder bei der KiSte dabei sind!

Harriet & Gina

Jungschar

Wie für alle, war auch das Jungscharjahr 2020 turbulent und ganz anders als erwartet. Und trotz Kontaktbeschränkungen konnten wir auch im vergangenen Jahr Gemeinschaft mit den Kindern erleben, ihnen Gott näher bringen und actionreiche Spiele mit ihnen spielen – wenn auch mit mehr Abstand als sonst. Besonders dankbar sind wir für all die neuen Kinder, die wir in der Jungschar begrüßen durften, und natürlich auch für die Kinder, die seit Jahren treu zur Jungschar kommen. Ein großes Dankeschön geht auch an das Mitarbeiterteam der Jungschar, das trotz aller Herausforderungen des vergangenen Jahres an einem Strang gezogen hat und immer wieder neue kreative Wege gefunden hat, um eine Jungscharstunde auf die Beine zu stellen. So haben wir Gruppenspiele mit Abstand gespielt, die erlaubten Sitzplätze mit Süßigkeiten markiert und eine Quiz-App genutzt, um strengere Abstandsregeln einzuhalten.

Mona

Kindergottesdienst (KiGo)

Ein Blick in den digitalen KiGo-Ordner 2020 zeigt: Das erste Quartal war ungewohnt normal. Jeden Sonntag haben wir uns als Mitarbeiter mit drei altershomogenen Kleingruppen zum KiGo getroffen. Einmal im Monat fand unter den Mitarbeitern zudem ein Austausch- und Planungstreffen statt. Im Februar starteten wir gemeinsam mit dem Kinderbereich des Bund FeG das neue Spendenprojekt „Arka e Jetes“ im Kosovo, für das wir während dem KiGo Geld sammelten. Am 15.März haben wir den letzten Gottesdienst vor dem ersten Lockdown mitgestaltet: Einen hoffnungsvollen Familiengottesdienst zu Psalm 91 mit der Kindersegnung von drei Kindern unserer Gemeindefamilien.

Wenn ich die Monate danach unter ein Zitat stellen müsste, würde ich am ehesten dieses wählen (siehe Bild). Die Sehnsucht nach dem Alten und Gewohnten war auch im KiGo groß. Die praktischen Möglichkeiten dafür gering.  Unsere Herausforderung in 2020: „Jede Stunde“ Neues zu schaffen, dabei alte Werte nicht aus dem Blick zu verlieren und uns weiter von der Grundhaltung leiten zu lassen: Unsere Kinder sind es wert, dass wir Neues kreativ und mit Leidenschaft in sie investieren.

 

Hier ein Einblick in unsere „neuen Wege“:

  • Zu Ostern 2020 starteten wir eine Post-Aktion für über 40 Kinder mit einem Brief, Ausmalbildern, Rätseln, Rezepten, einer Süßigkeit.
  • Am 7.06., dem ersten Gottesdienst nach Lockdown Nr. 1, waren wir als KiGo in den ersten Gottesdiensten auch mit Kidscorner wieder dabei.
  • Am 5.07. starteten wir wieder mit dem Präsenz-Kindergottesdienst in drei Alterskleingruppen – mit Anmeldung und einer maximalen Teilnehmerzahl von 10 Kindern pro Gruppe und einem ausgearbeiteten Hygienkonzept speziell für unsere Kindergruppen. Wie schön war es, die Kids wieder begrüßen zu können! Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass Masken im KiGo zwar nervig sind, die Kinder diese und alle anderen Hygieneregeln aber ganz schnell akzeptierten. Tatsächlich liefen viele Gruppenstunden durch die vorgegebene Struktur disziplinierter ab. Diese Präsenzphase lief bis 8. November.
  • Den Schulanfängergottesdienst und den Erntedank-Gottesdienst konnten wir mitgestalten, mit Unterstützung unserer Pre-Teens bei einem Gemüsetheater.
  • Zum 1. Dezember gab es nochmal Überraschungspost für über 40 Kinder: Einen Adventskalender für die 4-7-Jährigen mit einer Krippenfigur zum Basteln für jeden Tag – und für Kinder ab der 2. Klasse einen Detektivkalender mit kniffligen Rätseln und mancher Detektivausrüstung.
  • In der Adventszeit gab es einen Spezial-Weihnachtskindergottesdienst in der Gemeinde in unseren drei Kleingruppen mit Austausch, Spielen, Begegnung, Bibelgeschichte und Plätzchen zum Mitnehmen.
  • Seit Mitte November haben wir Präsenzpause und haben die Zeit genutzt, um neue Begegnungsformen für Kinder und Mitarbeiter und diese besondere Zeit zu entwickeln.
  • Unser Team hat sich von 18 Mitarbeitern auf 10 Mitarbeiter verkleinert. Besondere Unterstützung haben wir in der zweiten Jahreshälfte von Sigrid Knöppel erhalten, wofür wir herzlich Danke sagen!

Was wir aus 2020 mitnehmen: Eine veränderte Blickrichtung weg von „programmorientierter Begegnung“ in unseren Gruppenstunden hin zu „begegnungsfokussiertem Programm“. Wir möchten in Zukunft unseren Schwerpunkt stärker auf die Gemeinschaft mit den Kindern setzen und dafür neue Begegnungsformen insbesondere in den Kleingruppen schaffen. Dankbar sind wir für jedes Gespräch und jede Stunde, die wir mit den Kids „in echt“ verbringen durften. Und hoffen auf mehr davon im Jahr 2021!

Linda

Holland-Kinderfreizeit

Nach 11 Jahren Hollandfreizeit in „De Helle“ haben wir 2020 die Hollandfreizeit in „Gummersbach“ und digital durchgeführt – eine ganz neue Erfahrung.

Im Mai haben wir schweren Herzens die Entscheidung treffen müssen: „Die Hollandfreizeit kann dieses Jahr nicht stattfinden.“ – enttäuschte Mitarbeiter, traurige Eltern und traurige Kinder.

ABER: Wir sind ein tolles Team und können auch anders! Wir lassen uns nicht unterkriegen, weil uns die Kinder am Herzen liegen

Wir Mitarbeiter hatten die Kinder vor Augen und waren schnell motiviert, ein tolles Alternativprogramm in kleinen Gruppen in und um das Gemeindehaus herum vorzubereiten und uns zusätzlich digital mit den Kindern zu treffen.  Daraus ist eine geniale Woche mit engagierten Mitarbeitern und fröhlichen Kindern geworden. Wir hatten jede Menge Spaß und gute Gespräche mit den Kindern.

UND: Wir hoffen auf eine echte Hollandfreizeit im Juli 2021. Danke, wenn ihr jetzt schon dafür betet!

Sigrid

Biblischer Unterricht (BU)

Im BU hat sich einiges getan 2020. Die “Hochmotivierten“ haben sich mit einem feierlichen, etwas kleineren Gottesdienst im Sommer verabschiedet. Es war schon ein spezieller Gottesdienst, waren doch 2 Teilnehmerinnen in Quarantäne und ein Geschwisterpaar beim Schulausflug. Corona hat so einiges durchgewirbelt. Auch zwei Mitarbeiter, Katharina Ranke und Martin Hirdes, wurden an diesem Sonntag verabschiedet. Wir bedanken uns herzlichst für ihr Engagement und wünschen ihnen Gottes Segen in ihren neuen Dienstbereichen.

Nach den Sommerferien starteten 8 neue Teilnehmer ihre Reise durch die Bibel. Mit neuem Konzept, findet der BU nun an zwei Sonntagen im Monat und einmal im Monat an einem Samstag statt.

Waldemar

Teen- und Jugendkreis (PoG)

Alles anders wurde es auch im PoG. Plötzlich digital und nicht mehr als Peergruppe zusammen zu kommen hat viel verändert. Digitale Jesushouse Woche, digitale Pfingstjugendkonferenz, PoG-Zoom hieß der neue Weg. Nicht immer nur ein Segen. Das alles war schon eine Erfahrung für sich.

Aber die Abende, wo wir als PoG unterwegs waren, ob bei einem Spaziergang oder gemeinsamen Badeausflug an der Aggertalsperre sind die Momente, auf die wir sehr hoffen.

Zwei ganz besondere Menschen, Alexandra Fausak und Kurt Rethagen, die die Jugendarbeit (PoG) viele Jahre in der FeGM gestaltet und getragen haben, haben sich aus der Mitarbeiterschaft zurückgezogen. Leider war ein feierlicher Abschied noch nicht möglich, der kommt aber bestimmt.

Liebe Alex, lieber Kurt, was ihr ihr an Herzblut reingelegt habt ist einmalig. Ihr durftet etliche junge Frauen und Männer begleiten, prägen und mitfeiern, wie diese ihr Leben Gott anvertrauten. Ihr wart Gesandte und Geschenke Gottes in vielen Momenten der Jugendarbeit! Vielen Dank, ihr seid MEGA!

Waldemar